Woody valley voyager

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zircon 3.5ccm
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Woody valley voyager

Beitrag von zircon 3.5ccm » 4. Oktober 2011, 19:07

Hallo,
Bin ja wie vielleicht einige von euch wissen seit längerer Zeit auf der Suche nach einer geeigneten Ausrüstung. Ich habe erstgerade ein Woody valley voyager gefunden und wollte wissen ob jemand von euch Erfahrung damit hat, vorallem im bezug ob es für grosse schlanke Personen geeignet ist? Und was es heutzutage noch wert hat inkl. Notschim? Notschimheisst Joker. Erwarte natürlich nur eine Schätzung wenn möglich.
zircon

Marc
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Re: Woody valley voyager

Beitrag von Marc » 6. Oktober 2011, 09:07

Man findet Infos - z.B. hier: http://www.gleitschirmdrachenforum.de/s ... RFAHRUNGEN

Und da die Seite des Herstellers mit weiteren Fotos: http://www.paraalpin.de/voyager_woodyvalley.htm - hier finden sich auch Infos zur Grösse des Piloten und des passenden Gurtzeuges.

Als Hersteller ist Woody Valley sicher in der Lage gute Gurtzeuge herzustellen (ich habe ja selber eines), somit keine grösseren Probleme zu erwarten. Ob man mit Wendegurtzeuge glücklich wird, ist was anderes, jedes Konzept hat eben auch Nachteile. Zwar schleppt man nicht (unnötig?) einen Packsack umher, dafür ist konstruktionsbedingt der Tragekomfort eines Rucksackes einfach besser und man hat mehr Stauraum zur Verfügung. Auch kann man beispielsweise den Schirm im Packsack lassen, wenn man den Sitz bzw. Notschirm zum Packen gibt und wenn der Kram mal im Regen steht, hat man nicht nur einen nassen Packsack den man trocken kann, sondern ein mit Wasser vollgesogenes Gurtzeug (beim Tragen wird's dann auch lustig bei Sicherheitstrainings mit Landung im See). Weil der Packsack auch gleich Gurtzeug ist hat man natürlich weniger Gewicht - dafür ein Problem, wenn beispielsweise ein Reissverschluss mal kaputt ist. Da kann man nicht einfach einen anderen Packsack für 150-250 Franken kaufen und weiterfliegen sondern muss reparieren lassen - und derweil natürlich aufs Fliegen verzichten weil man ja kein Gurtzeug mehr hat.

Bein Notschirm gibt es nicht viel zu sagen (Gewichts-Range muss halt passen), hier die Seite des Herstellers: http://www.independence-world.ch/notsch ... index.html und hier eine Marktübersicht mit noch viel mehr Angaben, inklusive der Listenpreise http://www.gleitschirm-magazin.com/pdf/ ... 072003.pdf Ob das ein "guter" Notschirm ist, müssen die beurteilen welche ihn bereits getestet haben, mir scheint 6.8 Meter Sinkgeschwindigkeit pro Sekunde (bei optimalen Verhältnissen) etwas viel zu sein http://www.independence-world.ch/downlo ... eutsch.pdf

Und weil öfters mal die Frage auftaucht wo denn eigentlich der Beste Platz für einen Notschirm ist, hier noch ein paar Infos http://www.revierwings.de/shop/rettungsgeraete.htm

Bitte beachten, dass Notschirme generell eine Lebensdauer von 10 Jahren haben und dann gemäss Hersteller ausgetauscht werden müssen. Kannst somit rein rechnerisch den maximalen Wert des Notchirms (selbst wenn der neu ist und noch nie eingebaut bzw. gebraucht wurde) ausrechnen.

Ob die Ware gut oder nicht gut ist, liegt im Wesentlichen im Auge des Betrachters, finden sich überall Leute welche was akzeptabel finden und solche welche etwas finden was nicht optimal ist. Was der "Wert" ist, ist extrem vom Zustand abhängig - im Netz finden sich sicher Vergleichsangebote. Meiner Ansicht nach ist solches Material nicht sehr gefragt, was durchaus ein Schnäppchen geben könnte. Selber bin ich kein Fan von Wendegurtzeugen, mag es eher wenn ein einziger Zweck absolut Top abgedeckt wird - auch wenn man dafür etwas mehr Ware mitschleppen muss. Beim Notschirm habe ich keine Vorlieben. Bin vorher viele Jahre Supair geflogen (auch im Bi-Place) und bei Notschirmtrainings hat sich gezeigt, dass zwar durchaus Unterschiede im Öffnungsverhalten, in der Stabilität und der Sinkgeschwindigkeit zwischen den diversen Rundkappen vorhanden sind, aber das Wichtigste ist, dass man den Notschirm bei Bedarf auch einsetzt und den Hauptschirm richtig "stillegen" kann, damit sich die zwei Dinger nicht in die Quere kommen. Wichtiger als da Produkt selber (und dass es eingesetzt wird, wenn nötig), ist die regelmässige Wartung (Lüften, packen), und die lässt sich bei einer einfachen Rundkappe mit Mitelleine auch selber erlernen bzw. kostet mit 60-80 Franken nicht allzuviel, wenn man vom Profi packen lässt.

Marc

zircon 3.5ccm
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Re: Woody valley voyager

Beitrag von zircon 3.5ccm » 20. Oktober 2011, 12:22

Hallo,

Ich wollte hier nur schnell eine Info posten für schlanke Personen wie mich die das Geeignete Gurtzeug suchen!
Und zwar habe ich mir jetzt das Verso von Gin gekauft was sich super einstellen lässt und auch von der Seite her gut stützt!
Also wenn ihr das gleiche Problem habt versucht es doch einmal!

Zircon

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